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„Night Fever“ in Rambach
Rambach sucht den Karaoke-Star 3 - Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu – trotzdem Happy-End
September 2009
Alles war bestens vorbereitet. Die Kulissen neu gestrichen, das Logo überarbeitet und neue Technik in den Sound integriert. Die Vorbereitungen liefen in der von uns gewohnten Professionalität ab. Nichts, was wir brauchten, fehlte und neue kurzfristige Ideen wurden sofort und mit brutaler Präzision umgesetzt. Der Abend begann wie immer, die Anmeldungen liefen schleppend, so dass man auch ein paar Helfer zum Singen animierte (Danke Susanne), damit das Publikum aus der Reserve gelockt würde. Kleine technische Mängel wurden behoben oder spontan Dinge neu organisiert. Die Show nahm ihren gewohnten Ablauf. Die gut gelaunten Moderatoren Kerstin und Christian begrüßten die ebenso gut aufgelegte Jury, die durch ein neues „Schlappmaul“ (Gundula) ergänzt wurde, da Angela in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung stand. Damit war auch auf der weiblichen Position Parität, was die Sprüche und Kommentare anbelangte, hergestellt. Hermann brachte mit dem „Fliegerlied“ den Saal in Stimmung und alle waren bester Laune. Was keiner in diesem Moment ahnen konnte, der sich in Schräglage selbst ausschaltende Fernseher, war zu diesem Zeitpunkt noch das kleinste Übel. Wir steuerten gut gelaunt und frohen Mutes auf einen mittleren GAU zu. Dachten wir noch zu Beginn, einige CDs hätten eine Macke, so stellte sich in der Mitte des Abends heraus, dass die Anlage, vermutlich in Folge der Staubeinwirkung, langsam den Geist aufgab.

Die Techniker arbeiteten bis zum Rande der Selbstaufgabe, die Moderatoren versuchten alles, um das Publikum bei Laune zu halten, was ihnen auch gelang, aber es war nichts mehr zu retten. Keiner der noch schnell herbeigebrachten CD-Player war in der Lage alle CDs abzuspielen und die Zeit alle CDs durchzutesten hatten wir leider nicht. Der Wettbewerb musste folglich in der Mitte vorzeitig zum Ende gebracht werden. Wobei infolge der Probleme die Mitte auch schon bei ca. 23.30 Uhr angekommen war. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte der würdige Sieger des Abends, Niclas Wlochowitz, wahrlich Stehvermögen bewiesen, musste er doch gut 5 Anläufe unternehmen bzw. ertragen, bis sein Playback dann doch noch abspielbar war. Zuvor war er sogar bereit a cappella zu singen.

Glücklicherweise gelang es noch unseren aus dem Saarland mit Gesangspartnerin angereisten Überraschungsgast und Sieger von 2007 Xanyo, mit ihrer Performance ohne Hoppler zu präsentieren. Fazit, wir haben alles gegeben und den Abend noch zu einem guten Ende gebracht. Die Stimmung im Saal war hervorragend und das Publikum absolut gut drauf.