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"Die Schneekönigin" verzaubert Rambach
Am 3. Adventswochenende hatte die neu gegründete Kinder-Theatergruppe ihren ersten großen Auftritt.
15. Dezember 2015
Die „Schneekönigin“ in einer Neufassung nach dem bekannten Märchen von Hans Christian Andersen wurde in der Rambacher Mehrzweckhalle aufgeführt.

Es ist die Geschichte von der kleinen Gerda (Maja Buchwaldt) die bei der Großmutter (Patrizia Harsch) im einzigen Haus inmitten der Eiswüste der Schneekönigin lebt, das Mädchen kann Rosen im Schnee zum blühen bringen. Einzig der geliebte Freund Kai (Max Giebermann) kommt zu Besuch und bringt den beiden Lebensmittel mit. Er schenkt Gerda die schönen roten Schuhe. Die Schneekönigin (Svetlana Gröschen) sehnt sich nach Liebe und Gesellschaft und schließt mit dem Teufel (Leon Berent) einen Pakt: sie bekommt ihr warmes lebendiges Herz zurück, wenn es ihr gelingt, Kai für sich zu gewinnen und von Gerda zu trennen. Kai gelingt es, den Zauberspiegel des Teufels, in dem alles hässlich und grau erschein, zu zerbrechen und damit verliert er seine Macht über die Kinder. Aber ein Splitter des Spiegels gerät in sein Auge und weiter in sein Herz, das dann kalt wie Eis wird. Die Schneekönigin entführt Kai in ihr Reich.

Gerda macht sich auf die Such nach ihm und muss viele Hindernisse überwinden, die ihr die Diener der Schneekönigin (Michaela und Christian Giebermann) in den Weg legen. Im Reich der Blumen versucht die Blumenkönigin (Clarissa Gröschen) das Mädchen an sich zu binden und zu einer ihrer Blumen zu machen. Gerda lässt aber nicht von der Suche nach Kai ab. Die eitlen und einfältigen Blumen (Emma Hildebrandt als Mohnblume, Emilie Bauer als Lilie und Matilda Molgard als Sonnenblume) können und wollen ihr nicht weiterhelfen. Erst als Gerda auf eine Räuberbande (Luisa Kimpel als Borka, Sophie Uhr als Birk und Finja Sudheimer als Bono) lernt sie das mutige Räubermädchen Ronja (Paula Kimpel) kennen, mit dem sie die weitere Suche nach Kai fortsetzt. Die Schneekönigin und der Teufel kommen sich unabsichtlich näher und verlieben sich ineinander, weisen sich aber dann doch zurück.

Gerda und Ronja kommen bis zum Thronsaal der Schneekönigin, der von den beiden Raben (Johanna Giebermann und Jakob Giebermann) bewacht wird. Sie können Kai mit einer List befreien, dessen Herz aber ist noch kalt. Erst als er mit Gerdas Hilfe das Zauberwort „Ewigkeit“ ausspricht, ist er befreit. Die Kinder kehren zur Großmutter zurück und seit ihrem Ausflug, der ihnen wie eine lange Zeit vorkommt, ist tatsächlich aber nur eine Stunde vergangen.

Die Rambacher Mehrzweckhalle erlebte zwei voll besetzte stimmungsvolle Aufführungen, die kleinen Zuschauer bekamen von den Blumen jeweils ein Tütchen mit Blumensamen, als Zeichen dafür, dass es nach dem eisigen Winter auch bald wieder grünt und blüht. Wie immer, wurden wieder Spenden für die Initiative „Schulpaten helfen“ gesammelt. Die Regie bei der „Schneekönigin“ hatte Teresa Nesselberger, die mit ihrem Bruder Marius die Kindertheatergruppe leitet. Unterstützt wurde sie durch Sylvia Hagen, Andrea Schäfer soufflierte. Mit dieser Produktion verabschiedete sich die Theatergesellschaft Lohengrin in die Winterpause…

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